DREHSCHEIBE


Swarovski / Marigot

 

 

                 

 

Lange hatte die Drehscheibe auf diese Gelegenheit gewartet und am 25.08.2009 war es endlich soweit: wir hatten einen Besuchstermin bei Marigot Jewellery, der thailändischen Tochterfirma von Swarovski . 19 Damen machten sich – einige schon sehr früh morgens – auf den Weg nach Ayutthaya in eine Welt voller Glitzersteinchen.

 

    

 

Nach einem kleinen Snack sowie Kaffee und Erfrischungen unter dem beeindruckenden Riesenkronleuchter in der Eingangshalle von Marigot versammelten wir uns im Crystal Room, wo uns unsere Gastgeberin Khun Wasana und ihre Kollegen Khun Jakkrapong und Khun Jittimas einen kurzen Überblick über die Firma und die Produkte gaben, die hier hergestellt werden. Überrascht waren wir über die hohe Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Insgesamt sind in den 5 Werken von Marigot (3 in Bangpoo / Samutprakarn, 2 in Ayutthaya) 4.800 Menschen beschäftigt, davon allein in Ayutthaya 3.500. Hergestellt wird hier jede Form von Schmuck wie Ketten, Armbänder, Armreifen, Ringe, Ohrringe, Manschettenknöpfe, Broschen, Anstecker, Schlüsselanhänger und Anhänger für Handys und Handtaschen.

 

   

 

Im Anschluss an die Präsentation wurden uns die Produktionsstätten gezeigt, angefangen bei der Herstellung eines Musterteils mit der dazugehörigen Wachsform. Wir sahen, wie kleinste Kettenglieder, Verschlüsse und andere Schmuckteile aus den Gießformen geholt, entgratet, gefeilt, geschmirgelt, poliert und dann zu Schmuckstücken zusammengelötet wurden. Wiederum wurde geschliffen und poliert, anschließend alle Teile auf Draht gefädelt und für’s Tauchbad zur Oberflächenveredelung vorbereitet. Die Schmuckstücke bekommen eine Schicht aus Gold, Silber,Rhodium oder Palladium. Nach dem Bad werden die Glitzersteinchen einzeln eingeklebt.

 

 

Von mikroskopisch klein bis ganz schön groß sind die Steine, die in allen möglichen Farben und Schattierungen fertig geschliffen von Swarovski aus Österreich geliefert werden. Natürlich wird anschließend wieder poliert und die fertigen Teile müssen dann eine sehr strenge Qualitätskontrolle durchlaufen, bis sie in der Verpackungsabteilung landen. Aufwändig verpackt, so wie sie später im Laden stehen, treten die Schmuckstücke dann ihre Reise nach Liechtenstein an, von wo aus sie an die Läden auf der ganze Welt geliefert werden. Auch nach Thailand.

 

 

Nach dieser beeindruckenden Führung gab es für alle Teilnehmerinnen noch eine „Wundertüte“ mit einem schönen Schmuckstück als Abschiedsgeschenk (zu bewundern auf dem Gruppenfoto) und nach einem gemeinsamen Mittagessen in einem Restaurant in der Nähe des Flusses ging es zurück nach Bangkok. #

 

 

 

02.09.09 / ELW

 

 

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