German Speaking Women's Group of Thailand

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Fischerdorf Ban-Sakhla

 

 

Einige Ausflüge erfreuen sich ganz besonderer Beliebtheit, und so brauchten wir auch am 15.03 auf unserer Fahrt zu einem Fischerdorf wieder einmal zwei Busse.

 

In den alten Tagen lebten in Thailand die meisten Menschen an Flüssen und Kanälen. Dies war ihre Lebensader zur Kommunikation und Handel mit anderen Bezirken.

Nach unserer Ankunft in Ban-Sakhla, einer isolierte Community in Samut Prakan, wurden wir durch ein kleines "Museum" geführt. Ein großer Raum in einem alten Holzhaus, in dem viele alte Schätze aufbewahrt werden: historische Arbeitsgeräte, Fischkörbe, viele Fundstücke aus der Umgebung, Buddhafiguren aus den unterschiedlichsten Materialien, ein buntes Sammelsumirim liebevoll zusammengetragener Kleinigkeiten.

                        

       

 

Danach ging es in eine offensichtlich sehr neue buddhistische Gedenkstätte. Besonders beeidruckten uns die sehr lebensecht nachgebildeten Mönche in ihren Nischen.

 

   

 

Das Fischerdorf selber ist wegen des morastigen Untergrundes komplett auf Stelzen gebaut. Die schmalen Zementstege brauchten wir uns bei unserem Rundgang nur mit vielen Mopeds zu teilen, denn Straßen und Autos gibt es hier nicht. Wir spazierten durchs Dorf und sahen den Einwohnern bei ihrer täglichen Beschäftigung zu. Überall wurden wir freundlich begrüßt.

 

           

 

                 

 

                       

 

Da gerade Ebbe war, konnten wir sehen, wie viel Leben in diesem modderigen Untergrund vorhanden ist! Man brauchte nur einen kleinem Moment genau hinzusehen und der gesamte Boden war in Bewegung. Beeindruckt waren wir von den Schlickkrabblern, Fische mit großen Augen  und zwei Vorderbeinen. Die Ersten klein wie Kaulquappen, aber je weiter wir gingen, um so größer wurden diese Tierchen.

 

       

 

So langsam bekamen wir Hunger und da es an dem Tag sehr heiß war, freuten wir uns auf die klimatisierten Busse, die uns zu einem nahen Bootsanleger brachten. Nach einer Fahrt auf dem Tha Chin Fluss durch eine wunderschöne Landschaft erreichten wir mit knurrenden Mägen am frühen Nachmittag (oder war es eher später Mittag?) unser auf Stelzen gebautes, mitten in der Flussmündung stehendes Ziel, das Bangkok Seaview Restaurant. Vor ca. 30 Jahren gab es hier noch Land mit vielen Mangroven, aber die Erosion hat alles vernichtet. Nachdem auch seine Shrimpfarm vor 10 Jahren ein Opfer des Wassers wurde, entschloss sich Khun Chamras, an gleicher Stelle dieses Restaurant mitten ins Meer zu bauen.

                

 

Mawinee hatte für uns ein leckeres Seafood-Menü zusammengestellt und auch unsere vegetarischen Teilnehmerinnen konnten nach einigen "Umwegen" ihr Essen genießen.

 

 

Es ist immer wieder schön, Ecken unseres Gastlandes kennenzulernen, in die sich keine Touristen verlaufen. Gut, dass Mawinee sich hier auskennt!

 

ELW 03/11

 

www.bangkokpost.com/news/local/233310/seafood-heaven-fromsunken-land

www.bangkokseaview.com

 

 

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