German Speaking Women's Group of Thailand

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Auf der anderen Seite vom Fluss

Ausflug nach Thonburi

 Mit zwei Kleinbussen ging es am 02.04.2013 von unserem Treffpunkt am Blue Elephant Restaurant  zu unserem Ausflug nach Thonburi auf der anderen Seite des Flusses los. Da viel auf unserem Programm stand haben wir uns bereits um 8:30 Uhr getroffen

 Kan long hin

 Unsere erste Station, Bangkok Noi, war eine Fabrik, in der Schalen aus Kupfer und Zinn -Kan long hin– in Handarbeit und in verschiedenen Größen hergestellt werden. Diese Schalen waren früher Gegenstände des täglichen Gebrauchs, sie wurden z.B. für Reis oder Wasser genutzt. Diese Fabrik ist die letzte ihrer Art in einer Gegend mit einer langen Tradition von Kupferverarbeitung. Da es sich um eine sehr schwere und mühsame Arbeit handelt, finden sich keine jungen Leute mehr, die diese Tradition weiterführen wollen und viele Fabriken mussten bereits schliessen. Auch ”unsere” Fabrik wird wohl in ein paar Jahren das gleiche Schicksal ereilen, da die meisten Mitarbeiter bereits jenseits der 60 sind.

Nach einer kurzen Erfrischung mit Wasser aus den selbst gefertigten Gefässen (Geschmack war etwas metallisch) ging es zur Besichtigung der einzelnen Fertigungsstellen.

   

Im ersten Schritt wird das Metall geschmolzen und in die Form gegossen. Heraus kommt eine Art flacher Teller, der dann mühsam mit dem Hammer und zwischenzeitlichem Erhitzen zu einer Schale geschmiedet wird. In den nächsten Schritten erfolgt dann die Verfeinerung sowie das Schleifen und Kantenbearbeitung in mehreren Arbeitsstationen.

  

Bemerkenswert war die traditionelle Arbeitsweise unter Einsatz von sehr limitierter maschineller Hilfe als Drehvorrichtung und zum Schleifen. Nach der beeindruckenden Besichtigung haben viele die Kaufgelegentheit genutzt, um ihr Zuhause mit thailändischer Handwerkskunst zu bereichern

   

Museum der Mutter des Königs (The Princess Mother Memorial Park)

Unser nächster Besuch galt dem Museum der Mutter des Königs. Das Museum wurde 1993 an der Stelle, an der sie aufgewachsen ist, errichtet. Das Museum beinhaltet einen kleinen Park mit zwei Ausstellungshallen, die das Leben der Königsmutter illustrieren. Ein Nachbau ihres Elternhauses und ein Landschaftgarten befindet sich ebenso auf dem Parkgelände und kann besichtigt werden. Man bekommt  einen guten Eindruck wie die Mutter von 2 Königen gelebt hat

Die Ausstellungshallen beschreiben die Stationen in ihrem Leben von ihrer Kindheit bis zu ihrer Verbrennungszeremonie. Desweiteren werden ihr Engagement für das thailändische Volk sowie ihre Hobbies beschrieben und viele von ihr gefertigte Handwerksarbeiten gezeigt . Ihr Leben in Thailand war geprägt von Hilfsaktivitäten für Bedürftige in allen Teilen von Thailand. Im Garten befindet sich neben dem Modellhaus unter anderem ein kleiner alter Brunnen, ein grosses Flachrelief aus Sandstein, welches Aktivitäten der Königsmutter in abgelegenen Gegenden auf der einen Seite und eine Prozession auf der anderen Seite zeigt. Zusätzlich befindet sich im Garten eine bronze Statue der Mutter des Königs, die sie sitzend auf einer Gartenbank zeigt. Sehr informell so wie der Eindruck aus der Ausstellung vermittelt wurde. Die Erde unter der Bank stammt aus Gegenden Thailands in denen sie aktiv war.

Das Museum ist von 8:30 bis 16:30 Uhr geöffnet und bietet Touren durch das Gelände in thailändischer Sprache an. Wir hatten ebenfalls einen Führer der von Mawinee übersetzt wurde.

Zeit zum Mittagessen

Aus Zeitgründen haben wir die Tour zur portugiesischen Kirche gestrichen und sind direkt zum Restaurant „The Deck“ gefahren, um unseren Hunger zu stillen. Das Restaurant liegt direkt am Fluss und man hat einem schönen Blick auf Wat Arun. Es ist gemütlich und das Thai-Essen, ausgewählt von Marwinee, war wie immer sehr gut. Ein gelungener Abschluss eines interessanten Ausflugs in die Vergangenheit.

 

 

04.2013 / Britta F. 

 

 

 

   

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